Kosten einer Solaranlage 

 

Bei der Planung einer Solaranlage ist es natürlich wichtig, die Kosten im Auge zu behalten. Die gute Nachricht: In den letzten Jahren sind die Anschaffungskosten deutlich gesunken. Dies liegt zum einen an der gestiegenen Nachfrage, die zu einer verstärkten Produktionsleistung geführt hat, zum anderen am Einstieg neuer Märkte und Produktionsstätten wie China. Die weniger gute Nachricht: Die Zuschüsse und staatlichen Förderungen sind zurückgegangen, was ebenfalls an der gesteigerten Nachfrage und den günstiger gewordenen Anschaffungskosten liegt.

 

Unterm Strich lässt sich so also zusammenfassen: Die Anschaffungskosten amortisieren sich bereits nach wenigen Jahren, maximal ungefähr nach einem Jahrzehnt. Die positive Umweltbilanz, die der verringerte CO2-Ausstoß mit sich bringt, wird bereits mit Inbetriebnahme der Anlage faktisch. Der erste Schritt in Richtung Energiewende ist mit der Entscheidung für eine Solaranlage bereits getan.

 

Mit der Kraft der Sonne: Strom, Wärme, oder beides?

 

Natürlich freut sich die Umwelt über eine Komplettlösung am meisten. Wer aber nicht gleich ganz tief in die Taschen greifen möchte, sollte mit einer intelligenten Photovoltaik-Anlage beginnen. Denn gerade auf diesem Gebiet sind die Produktionskosten, wie bereits erwähnt, gravierend zurückgegangen. Modernste Technologien, die beständig weiterentwickelt werden, sorgen dafür, dass die Ersparnis auch beim Endverbraucher ankommt. Wer zusätzlich auch Solarthermie nutzen möchte, also seine Heizung und Warmwasseraufbereitung durch Sonnenenergie versorgen lassen will, hat nach seiner Einsparung an Stromkosten die notwendigen Kapazitäten frei.

 

Solarstromanlagen deutlich günstiger als früher

 

Die Entwicklung der letzten Jahre hat sich für die Solarenergie in eine glückliche Richtung gewendet. Das gesteigerte Umweltbewusstsein der Menschen hat die Nachfrage nach sauberer Energie enorm in die Höhe schnellen lassen. Das wiederum hat den Markt angekurbelt und die Preisspirale in Schwung gebracht.

 

 

Das Resultat: Die Kosten für PV-Anlagen sind in rund zehn Jahren um etwa 60 Prozent gesunken. Tendenz weiter fallend. Trotzdem scheint es nicht ratsam, noch länger zu warten, wenn Sie mit Solarenergie sympathisieren. Denn erstens fallen die Preise nur langsam und zweitens ist Solarstrom bereits vom ersten Moment an ein Geschenk der Sonne, das mit jedem weiteren Tag Gratis-Strom produziert und speichert.

 

 

Warum Solarthermie wesentlich teurer ist, als Solarstrom

 

Es war abzusehen: die Kollektoren und Speicher fallen kostentechnisch am schwersten ins Gewicht, denn je mehr Energie benötigt wird, desto größer haben Flächen und Speicher auszufallen. Um lediglich die Warmwasseraufbereitung durch Kollektoren zu betreiben, benötigen Sie im Schnitt etwa ein bis eineinhalb Quadratmeter Modulfläche pro Person in einem Haushalt. Für eine vierköpfige Familie rechnet man mit etwa 300 Litern Speicherkapazität und einer Kollektorfläche von vier bis sechs Quadratmetern. Soll zusätzlich auch die Heizung versorgt werden, schnellen diese Zahlen natürlich in die Höhe. Pro zehn Quadratmeter Wohnfläche wird mit einem weiteren Quadratmeter Kollektorfläche kalkuliert. Die Speicherkapazität erhöht sich auf 1000 Liter. Der wesentlich höhere finanzielle Aufwand ist wohl der Hauptgrund, warum sich die Anschaffung von Solarstrom gegen Solarthermie gegenwärtig durchgesetzt hat.

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